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Wichtige Informationen für Holzöfen

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Grenzwerte für Feinstaub, Kohlenmonoxid und Wirkungsgrad bei bestehenden und neu aufgestellten Holz- & Kaminöfen!
Nach der Bundesimissionsschutzverordnung dürfen bestehende Holz- und Kaminöfen, die vor dem 22.03.2010 errichtet wurden, weiter betrieben werden, wenn sie den Staubkonzentrationswert von 0,15 g/m³ Abgas und einen Kohlenmonoxidkonzentrationswert von 4 g/m3 Abgas einhalten.

Der Nachweis kann durch eine Prüfbescheinigung des Herstellers oder durch eine Vor-Ort-Messung, die der Kaminkehrer durchführt, erbracht werden.
Kann die Einhaltung der Grenzwerte bis zum 31.12.2013 nicht nachgewiesen werden, müssen die bestehenden Anlagen mit einer geeigneten Einrichtung zur Minimierung des Feinstaubes („Feinstaubfilter“) nach dem Stand der Technik nachgerüstet oder aber außer Betrieb genommen werden.

Dies muss in Abhängigkeit des Datums auf dem Typenschild zu folgenden Zeitpunkten erfolgen:

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Kamineinsätze, Kachelofeneinsätze oder vergleichbare Ofeneinsätze, die eingemauert sind, müssen spätestens bis zum 31.12.2020 mit einem „Feinstaubfilter“ nach dem Stand der Technik ausgestattet werden.

Das Datum auf dem Typenschild stellt der bevollmächtigte Bezirkskaminkehrer (früher Bezirksschornsteinfegermeister) bis zum 31.12.2012 im Rahmen der Feuerstättenschau oder einer anderen Schornsteinfegertätigkeit fest. Der Betreiber wird vom bevollmächtigten Bezirkskaminkehrer über den Zeitpunkt der Nachrüstung oder Außerbetriebnahme informiert.



Besondere Regelungen für Grundöfen

Für Grundöfen bzw. Wärmespeicheröfen – zum Beispiel Kachelöfen, die direkt vor Ort handwerklich erbaut werden – gelten bestimmte Sonderregelungen, da diese Öfen aufgrund ihrer Bauweise nur mit sehr viel Aufwand austauschbar sind. Grundöfen, die nach dem 31.12.2014 errichtet und betrieben werden, müssen mit bauartzugelassenen Einrichtungen zur Staubminderung nach dem Stand der Technik ausgerüstet werden. Nicht erforderlich ist dies, wenn durch die Vorlage einer Herstellerbescheinigung (Typprüfung)
oder durch eine Vor-Ort-Messung des Schornsteinfegers die Einhaltung folgender Anforderungen nachgewiesen wird:
• Staubkonzentration im Abgas bis maximal 0,04 Gramm pro Kubikmeter,
• Kohlenmonoxidkonzentration bis maximal 1,25 Gramm pro Kubikmeter,
• Mindestwirkungsgrad von 80 Prozent.
Für Grundöfen, die bis zum 31.12.2014 errichtet und betrieben werden, besteht keine Pflicht zur Nachrüstung eines Staubfilters.

Gibt es Ausnahmen von der Sanierungspflicht?

Ja! Die neue Verordnung nimmt durchaus Rücksicht auf bestimmte Anlagentypen. Von der Sanierungspflicht ausgenommen sind:
• nicht gewerblich genutzte Herde und Backöfen mit einer Nennwärmeleistung unter 15 Kilowatt,
• Grundöfen,
• offene Kamine,
• Einzelraumfeuerungsanlagen in Wohneinheiten, deren Wärmeversorgung ausschließlich über diese Anlagen erfolgt,
• Kamine und Öfen, die vor 1950 errichtet wurden (historische Öfen) sowie
• Badeöfen zur Erzeugung von Warmwasser.
Die Betreiber dieser Anlagen sind allerdings ebenfalls verpflichtet, sich über den richtigen Betrieb der Anlage beraten zu lassen und nur zugelassene Brennstoffe einzusetzen. Badeöfen zur Erzeugung von Warmwasser unterliegen der Beratungspflicht nicht.

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                Alter Holzherd                 Ofen mit Baujahr vor 1950

 

 

        Badeofen